Phase 1 – Auftragsklärung

In dieser Phase wird gemeinsam geklärt, um welches Thema bzw. Ziel es – jenseits des auslösenden Konfliktes – eigentlich geht. Die Beteiligten haben nicht immer die gleichen Vorstellungen davon, worüber gesprochen werden soll.

Phase 2 – Liste der Themen

Der Sachverhalt wird dargestellt und die zu besprechenden Themen werden festgelegt. Hier beginnt die eigentliche Diskussion.

Phase 3 – Positionen und Interessen

Die erkannten Positionen werden im Hinblick auf ihre dahinterliegenden Interessen und Bedürfnisse untersucht. Alle Beteiligten kommen zu Wort, der Mediator bleibt allparteilich und unterstützt die Parteien dabei, ihre Bedürfnisse herauszufinden.

Phase 4 – Heureka-Lösung

Ideen und Lösungsoptionen werden entwickelt und bewertet. Das griechische Wort „Heureka“ bedeutet so viel wie „Ich hab's gefunden“ – gemeint sind damit kreative und klare Lösungen.

Phase 5 – Abschlussvereinbarung

Eine Vereinbarung wird ausgearbeitet und gegebenenfalls schriftlich fixiert. An dieser Stelle endet die Mediation. Die Abschlussvereinbarung bildet Basis und gemeinsame Orientierung für die Beteiligten, damit die erarbeitete Lösung in Handlung umgesetzt werden kann.

Das Verfahren wird wegen seiner Anfangsbuchstaben auch ALPHA-Verfahren genannt.